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Start Kyusho Jitsu Die Geschichte des Kyusho

Traditionelles Kyusho


Indien

Der älteste mir bekannte Text, der sich mit Vitalpunkten beschäftigt ist das Sushruta Samhita (सुश्रुतसंहिता) aus Indien. Dies ist ein sanskrit Text über alle wichtigen Konzepte der ayurvedischen Medizin. Dieser Text beinhaltet Aufzeichnungen, die bis auf das dritte oder vierte Jahrhundert zurückgehen.



In ihm finden sich ein Kapitel namens S'árira Sthánam mit Beschreibungen und Erklärungen zu 107 Vitalpunkten, von denen 64 als tödlich beschrieben werden, wenn sie genau mit der Faust oder einem Stock geschlagen werden. Diese Aufzeichnungen werden bis heute im Indischen Kampfsystem Marma Adi verwendet und die Vitalpunkte dort genutzt.


Das moderne und umfangreichere Marma Adi entstand dann im elften Jahrhundert, während einer langanhaltenden Periode des Krieges zwischen den Dynastien Chera and Chola. Hierbei heißt es, dass ein Feldarzt sich darüber wunderte, warum Verletzungen an bestimmten Stellen immer zum Tode des Patienten führten, ähnliche Verletzungen ein paar Zentimeter weiter aber behandelbar waren. Aus seinen Aufzeichnungen entwickelte er genaue Erkenntnisse über die vitalen Punkte.

Diese Marmas (vitale Vereinigungen des Körpers) wurdem unter fünf verschiedenen Klassen eingeordnet, nämlich


Sadya-Pranahara (tödlich innerhalb 24 Stunden),


Kalántara-Pránahara (tödlich innerhalb von zwei Wochen oder einen Monat)


Vis'alyaghna (tödlich sobald ein Pfeil oder andere eingebettete Fremdkörper daraus extrahiert wird)


Vaikalyakara (Verstümmelung oder Verformung) und


Rujákar (schmerzhafte)


Da in der Geschichte des Kung Fu bekannt ist, dass die Ursprünge über das Shaolin Kloster aus Indien kamen, wo der Indische Mönch Tat Moh, auch bekannt als Boddhidharma lehrte, ist es anzunehmen, dass dieser bei seiner Kampfkunst dieses Wissen um die Vitalpunkte mitbrachte.


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