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Modernes Kyusho


Nachdem das Kyusho ursprünglich in allen Kampfsportarten enthalten war, ging es mit der Versportlichung des Kampfsportes in Vergessenheit. Einzelne Punkte und Gerüchte über die Wirkung  von Vitalpunkten blieben erhalten, aber ihr Einsatz in den Kampfkünsten war nicht mehr gegeben.


Das sich dies wieder änderte, geht hauptsächlich auf zwei Personen zurück. Zum einen Erle Montaigue aus Australien und George Dillman aus den USA.


Erle Montaige ist ein Meister des Tai Chi Chuan und veröffentliche im Jahr 1977 seine Encyclopedia of Dim Mak, welche bis heute als eines der Standartwerke über Vitalpunkte gilt. Hierbei machte er erstmalig den interessierten Kampfsportlern das Wissen über die Vitalpunkte öffentlich zugänglich.


George Dillman trainierte Karate seit 1961. 1983 traf er auf Seiyu Oyata, der ihm die Grundlagen des Kyusho Jitsu vermittelte. Durch umtriebige Forschung auf diesem Gebiet kann er als der Entwickler des modernen Kyusho bezeichnet werden. Hierbei wurde aufgrund des Wissens über das Traditionelle Kyusho mit einer Gruppe von Schülern begonnen das Wissen über die neurologischen Wirkungen des Kyusho zu erforschen und nach westlichen Standarts zu systematisieren. Durch die Einwirkung seines Schülers Rich Moneymaker wurde die Theorien der Traditionellen Chinesischen Medizin hinzugefügt, die sein Kyusho bis heute beherrschen.


Einer der Schüler von George Dillman war Evan Pantazi, heute Leiter der Kyusho International (TM). Durch seine Arbeit und der konsequenten Nutzung des neuen Mediums Internet, konnte das Kyusho Jitsu mit medizinischen Erkenntnissen verbunden werden, die es aus dem Dunstkreis der Mystik herausführten. Im Jahre 1998 eröffnete er Evan Pantazi´s Kyusho Discussion Forum, aus dem später das Forum Kyusho.com wurde. Mit diesem Forum konnten die wenigen Kyusho Enthusiasten der ganzen Welt, die vorher in kleinen Gruppen für sich arbeiteten, plötzlich zeitnah ihre Erfahrungen austauschen und weitergeben. Hieraus entwickelte sich eine weltweite Zusammenarbeit, die es ermöglichte gezielte Forschung zu einzelnen Fragen zu betreiben und regelmäßige medizinische Forschung unter der Aufsicht von Ärzten, mit Sektionen zur genauen Bestimmung von Nervenläufen durchzuführen.


Gleichzeitig konnten durch die internationale Vernetzung das Theoriegerüst der traditionellen chinesischen Medizin, das erst als Hilfsmittel in Ermangelung eigener Theorien zum Kyusho einfach eins zu eins übernommen worden war, mit tausender Probanten überprüft werden. Da sich hierbei herausstellte, dass einige Dinge nachweisbar waren, andere aber keinerlei Auswirkungen zeigten, wurde das Kyusho wieder auf die Basis westlicher Erkenntnisse zurückgeführt und nur das aus der TCM übernommen, was nachweislich Auswirkungen zeigt.


Aus dem Zusammenschluss der Mitwirkenden des Kyusho Forums wurde unter der Leitung von Evan Pantazi  Mitte 2003 die Kyusho International ™ gegründet und ein Curriculum entworfen, das es jedem interessierten ermöglichen soll, die Kunst des Kyusho Jitsu systematisch zu erlernen. Gleichzeitig werden jährlich einmal Conventions abgehalten, bei denen Interessierte aus der gesamten Welt zusammenkommen um ihr Wissen auszutauschen.


Erst dieser Austausch, der das Wissen um das Kyusho aus einzelnen Dojo´s, in denen die eigenen Kenntnisse sorgsam gehütet wurden, hat es ermöglicht das moderne Kyusho zu einem umfassenden Wissens-System zurückzuführen.  


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